Die Attraktivität der Innenstadt muss erhalten bleiben – Wirtschaft und Handel zur D-Linien-Diskussion

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Die Attraktivität der Innenstadt muss erhalten bleiben – Wirtschaft und Handel zur D-Linien-Diskussion

Die Diskussion um die Planungen der D-Linie gehen uns alle an, stellen die Vertreter von Wirtschaft und Handel der Stadt Hannover fest. Mit einem gemeinsamen Positionspapier gehen IHK Hannover, Handelsverband Hannover und City-Gemeinschaft Hannover jetzt nach Außen:

„Eine richtige Entscheidung zur D-Linie kann nur auf Basis eines städtebaulichen und verkehrlichen Gesamtkonzeptes getroffen werden“, sagt der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schrage.

Ullrich Thiemann, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Hannover, ergänzt: „Wir stimmen Stadtbaurat Bodemann zu, dass Einzelhandelsentwicklung, Stadt- und Verkehrsplanung aufeinander abgestimmt werden müssen. Durch die Umplanung der D-Linie dürfen keine neuen verkehrlichen Engpässe oder städtebaulichen Probleme geschaffen werden.“

Martin A. Prenzler, Geschäftsführer der City Gemeinschaft Hannover, betont: „Kunden und Besucher wollen eine attraktive, kundenfreundliche Gestaltung des Stadtverkehrs. Hauptverkehrsmittel beim Einkaufen ist der Pkw, was für eine Großstadt mit einem Einzugsgebiet von 1,8 Millionen Einwohnern auch zu erwarten ist“.

Nicht einverstanden ist man jedoch mit der jetzt vorgelegten Planung, die eine Linienführung durch den sogenannten Posttunnel zum Raschplatz vorsieht, und den Überlegungen zur Verlegung von Haltestellen u. a. am Steintor. Daraus, so die einhellige Meinung, ergeben sich eine Reihe von ungelösten Problemen. „Es sind massive Schwierigkeiten im Verkehrsablauf, in der Erreichbarkeit der Innenstadt und bei den Fußwegebeziehungen im Bereich der Ernst-August-Galerie zu befürchten“, so Dr. Schrage. Damit stehe nicht allein die Frage Hoch- oder Niederflurtechnik im Raum, die momentan intensiv diskutiert wird. Es müsse auch ergebnisoffen über die anderen Varianten wie die sogenannte Scheelhaase-Lösung oder Endpunkte am Steintor oder der Joachimstraße diskutiert werden.

Martin A. Prenzler plädiert hier ganz klar für zukunftsorientierte Lösungen: „Das Ergebnis darf sich nicht an den aktuellen Förderrichtlinien orientieren, sondern muss die langfristigen Perspektiven der Innenstadt im Auge haben.“ Eine Aussage, die Ulrich Thiemann unterstreicht: „Für uns ist dieses Thema von zentraler Bedeutung. Mit dem hier vorgelegten gemeinsamen Positionspapier wollen wir, City-Gemeinschaft, Industrie- und Handelskammer und Handelsverband, daher unsere Argumente und Vorschläge im Detail deutlich machen und darstellen.“

Downloads:

Zur Pressemitteilung bitte hier klicken…

Zum Positionspapier von IHK, Handelsverband und City-Gemeinschaft bitte hier klicken…

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